Wirtschaftskrise 2025: Der Wirtschaftslagebericht der Bundesregierung zeigt: Es geht bergab. Doch was tut die Politik?
Mein Analyse.
Wirtschaftskrise 2025: Der Wirtschaftslagebericht der Bundesregierung zeigt: Es geht bergab. Doch was tut die Politik?
Mein Analyse.

JENS STEINHAGEN
STEINHAGENCONSULTING.COM
☑️ Mitgestalter der unabhängigen Finanzanalyse in Deutschland.
☑️ Co-Architekt der DeFiNo (Deutsche Finanznorm).
☑️ Mitentwickler des RüVER®-Stresstests.
☑️ Deutschlands führender Experte für Rücklagen- und Vermögensschutz.
☑️ Ehemaliger Kampfjet-Pilot.
☑️ Gefragter Vortragsredner.
☑️ 35 Jahre Finanzpraxis.
☑️ Über 5000 Beratungen.
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Deutschland steckt fest: Der Wirtschaftslagebericht 2025 der Bundesregierung.
Heute präsentiere ich Ihnen das Summary aus dem Wirtschaftslagebericht der Bundesregierung für das erste Halbjahr 2025. Mein Fazit vorab: Es geht stabil bergab. Während die Politik sich in ideologischen Debatten verliert, zeigt die kaufmännische Einschätzung der nackten Zahlen eine beunruhigende Realität für jeden Vermögensinhaber.
Ideologische Debatten statt Lösungen: Warum die Politik ablenkt.
Gleichzeitig lenken unsere Politiker mit ideologischen Nebenkriegsschauplätzen ab. In dieser schonungslosen Analyse beleuchte ich den aktuellen Wirtschaftslagebericht der Bundesregierung für das erste Halbjahr 2025. Die Realität ist beunruhigend: Die wirtschaftliche Erholung nach Corona ist ausgeblieben, und Deutschland steckt weiterhin tief in seinen Problemen fest.
10 Fakten aus dem Wirtschaftslagebericht der Bundesregierung.
Um die aktuelle Situation sachlich zu bewerten, habe ich für Sie die zehn entscheidenden Punkte aus dem Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zusammengefasst.
- Wirtschaftliche Stagnation: Deutschland steckt weiterhin wirtschaftlich fest. Die erhoffte Erholung nach der Corona-Pandemie ist ausgeblieben, und das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal gefallen.
- Rückläufige Industrieproduktion: Das Produktionsvolumen und die Auftragseingänge im produktiven und verarbeitenden Gewerbe sind aktuell rückläufig.
- Rückgänge in Schlüsselbranchen: Es gibt signifikante Rückgänge in wichtigen Sektoren wie Maschinenbau, der Kfz- und Zulieferindustrie, der Metallerzeugung, der Chemie- und Pharmaindustrie. Auch das Bau-, Gaststätten- und Hotelgewerbe befindet sich im Rückwärtsgang.
- Handelsbelastungen durch Zölle: Höhere Zölle auf Exporte in die USA, Deutschlands größten Exportpartner, dämpfen die industrielle Konjunktur. Als Beispiel werden die Zölle für die Autoindustrie genannt, die von 2,5 % auf 15 % ansteigen – eine Mehrbelastung von 12,5 %.
- Verlust von Zolleinnahmen: Der Wegfall von Zolleinnahmen auf US-Importe schwächt die ökonomische Bilanz zusätzlich. Diese Doppelbelastung führt zu Instabilität und wirtschaftlichen Sorgen.
- Ansteigende Inflation: Obwohl die Inflation im ersten Halbjahr stabil bei 2 % gehalten werden konnte, ist sie im August bereits wieder auf 2,2 % angestiegen. Die Kerninflation liegt konstant bei 2,7 %.
- Arbeitsmarkt am Limit: Der Arbeitsmarkt wird als „kompliziert“ und „schwach“ beschrieben. Mit 3 Millionen Arbeitslosen ist die höchste Arbeitslosigkeit seit 15 Jahren erreicht, höher als in der Corona-Zeit.
- Zunehmende Unternehmensinsolvenzen: Die Insolvenzen steigen im dritten Jahr in Folge an, mit einem Zuwachs von 11,1 % in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025. Das Ministerium erwartet weitere hohe Insolvenzzahlen im Herbst.
- Ideologische Nebenschauplätze in der Politik: In einer Phase kritischer wirtschaftlicher Instabilität beobachten wir eine zunehmende Entkopplung der politischen Agenda von realökonomischen Notwendigkeiten. Anstatt die fiskalische Tragfähigkeit des Standorts zu sichern, priorisieren Akteure wie Bodo Ramelow oder Robert Habeck ideologisch besetzte Themen, die kaufmännisch ohne Relevanz sind
- Regulatorische Willkür in der Politik:: Die aktuelle politische Führung glänzt selten durch fachliche Expertise oder ökonomische Transparenz, sondern agiert primär machtorientiert. Wir erleben eine Form der administrativen Inkompetenz, bei der partikulare Minderheitenideologien über die kaufmännische Vernunft gestellt werden.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die politische Führung den Kontakt zur ökonomischen Realität der Menschen verloren hat. Hier wird versucht, eine spezifische Agenda gegen jeden Widerstand durchzusetzen – ungeachtet der Kollateralschäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Handelsbelastungen durch Zölle: Die doppelte Bürde. Die industrielle Konjunktur in Deutschland wird maßgeblich durch eine neue Handelsbelastung gedämpft: Die USA, unser größter Export-Partner und drittgrößter Import-Partner, haben höhere Zölle auf unsere Exporte verhängt.

Nehmen wir als Beispiel unsere Schlüsselindustrie: die Autoindustrie. Bislang lagen die Zölle für unsere Fahrzeuge bei moderaten 2,5 %. Dieser Satz wurde jedoch massiv auf 15 % erhöht – eine Mehrbelastung von 12,5 % für die deutsche Wirtschaft. Es geht hier nicht um Peanuts, sondern um gewaltige Summen: Der Export in die USA macht jährlich etwa 160 Milliarden Euro aus und entspricht damit 10 % unserer gesamten Exportleistung. Gleichzeitig gibt es keine Zolleinnahmen mehr für importierte Güter aus den USA. Mit einem Importvolumen von rund 90 Milliarden Euro entgehen uns damit erhebliche Einnahmen. Diese Entwicklung führt zu einer gefährlichen Doppelbelastung: Auf der einen Seite müssen wir für unseren Export in die USA deutlich mehr bezahlen, und auf der anderen Seite erhalten wir weniger Zolleinnahmen. Dies ist ein klarer Weg in Instabilität und wirtschaftliche Sorgen, den die Politik in ihrer Analyse nur am Rande erwähnt.
Anstatt die Weichen für eine wirtschaftliche Trendwende zu stellen, beobachten wir bei Akteuren wie Bodo Ramelow eine Flucht in absolute Belanglosigkeiten. Auch das jüngste Auftreten von Robert Habeck verdeutlicht, dass oft persönliche Ambitionen über die notwendige fachliche Tiefe gestellt werden. Diese Fokussierung auf ideologische Nischenthemen erzeugt gefährliche Nebenkriegsschauplätze, während das Fundament unserer wirtschaftlichen Stabilität bereits Risse zeigt.

Ich beschreibe Bodo Ramelows Vorschlag, über die Nationalhymne und die deutsche Flagge abzustimmen, als einen solchen Ablenkungsversuch. Ich bezeichne dieses Thema als „reine Ideologie“, die nichts mit der notwendigen Verbesserung der Wirtschaft zu tun hat. Ich kritisiere, dass ein solcher Vorschlag in einer Zeit, in der das Land wirtschaftlich feststeckt, unangebracht ist.

Ähnlich bewerte ich Robert Habecks Abtritts-Interview bei Herrn Lanz als ein weiteres Beispiel für politische Ablenkung. Sein Satz „Ich habe meine Idee von grüner Aufstellung und Machtausübung und Regierungsausübung nicht bekommen“ ist für mich ein Beleg dafür, dass es auch Habeck mehr um persönliche Ideologien geht als um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme. Ich ordne seine Aussage als „das gleiche wie bei Ramelow nur in Grün“ ein.

Meine Analyse kommt zu dem Schluss, dass beide Politiker sich nicht um die „Existenz der Bundesrepublik Deutschland als eine der führenden Wirtschaftsnationen“ kümmern, sondern ihre „Minderheitenideologien“ umsetzen wollen.
Ich kritisiere diese ideologischen Ablenkungsmanöver als systemisches Risiko für unsere wirtschaftliche Stabilität. Wenn politische Weichenstellungen zunehmend unvorhersehbar werden und fachliche Expertise in den Hintergrund rückt, entsteht für Sie als Vermögensinhaber, als Mieteigentümer oder Anleger usw. ein massives Haftungsvakuum.
Inflation und Kerninflation: Die unsichtbare Bedrohung. Im Wirtschafts-Lagebericht der Bundesregierung für das erste Halbjahr 2025 gibt es nur eine vermeintlich positive Nachricht: Die Inflation konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres „ziemlich stabil um die 2 % gehalten werden“. Doch selbst diese scheinbare Stabilität wird im Video schnell relativiert.

Die Inflation hat im August bereits wieder auf 2,2 % angezogen, wie auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) berichtet wurde. Besonders besorgniserregend ist jedoch die Entwicklung der Kerninflation. Während die allgemeine Inflationsrate noch im Zaum gehalten werden konnte, liegt die Kerninflation konstant bei 2,7 %. Ich weise im Video darauf hin, dass die Kerninflation im letzten Jahr „bei 2,6 , 2,7 2,8 %“ lag, mit einem aktuellen Stand von 2,7 %. Die Plattform Tradingeconomics.com bestätigt diesen Trend der steigenden Kerninflation.
Inflation frisst die Kaufkraft Ihres Geldes
Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln, die in der FAZ-Meldung ebenfalls als teurer genannt werden, sind ein spürbares Beispiel dafür, wie sich die Inflation auf das alltägliche Leben auswirkt. Der steigende Trend der Inflation und die konstante Höhe der Kerninflation zeigen, dass die finanzielle Stabilität unserer Wirtschaft fragil ist. Wie im Transkript betont, war die Prognose, die Inflation um 2 % zu halten, nur im ersten Halbjahr erfolgreich. Das Aufschmelzen von Privatvermögen durch Inflation ist eine reale Gefahr, die in den Büchern von Finanzexperten wie Markus Krall als „schleichende Enteignung“ bezeichnet wird.

Mein dringender Rat an Sie: Betrachten Sie die Absicherung Ihrer Werte nicht als Option, sondern als unternehmerische Sorgfaltspflicht. Verlassen Sie sich nicht auf die Handlungsfähigkeit der Politik, sondern ergreifen Sie die Initiative für eine eigenverantwortliche Risiko-Vorsorge, die über herkömmliche Bankstandards hinausgeht. “
Sicherheit ist kein Gefühl, sondern das Ergebnis harter Fakten. Der RüVER®-Stresstest simuliert Krisenszenarien für Ihr individuelles Portfolio: Könnten Sie eine Zwangshypothek bedienen? Ist Ihr „Klumpenrisiko“ zu hoch? Funktionieren Ihre Schutzschilde wirklich?
